Hüftschmerzen / Probleme mit Hüfte

Für viele Laien, aber auch Ärzte anderer Fachrichtungen ist die Region von Lendenwirbelsäule, Kreuzbein, Hüftgelenk, Gesäß und Oberschenkel ein „Buch mit sieben Siegeln“. Die komplizierte Anatomie des menschlichen aufrechten Gehens rund um die Hüfte ist aber sehr störanfällig und sehr häufiger Anlass für ärztliche / fachärztliche Konsultationen bei Hüftschmerzen.

Die Praxis "Orthopädie Dr. Sigg" hat sich aber vor allem auf diese Region mit Auswirkungen auf das selbstständige Stehen und Gehen spezialisiert. Eingehende Diagnostik und differenzierte Behandlungsansätze erlauben häufig den zielgerichteten Erhalt der Mobilität.

Gelenkverschleiß der Hüften oder Hüftarthrose verursacht bei über 40-jährigen speziell in Aktivierungsphasen starke Schmerzen, vor allem morgens beim Aufstehen, aber auch nach längerem Sitzen. In den USA wird eine Osteoarthrose auch als Osteoarthritis bezeichnet: Es bestehen deutliche Ähnlichkeiten zwischen der entzündlichen Rheumatoidarthritis (RA) und der Osteoarthrose (OA). Um eine Einsteifung der Hüfte zu verhindern, ist eine Früherkennung und Frühbehandlung der Arthrose unerlässlich.

Wir sind Spezialist für Hüftschmerzen, wie:

  • Differenzialdiagnostik der Störungsursachen: Hüfte, Lendenwirbelsäule, Knie, Knochendichte, Muskeln/Bänder
  • „Impingement“ der Hüfte, „enge Hüfte“, femuroazetabuläres Impingement (FAI), in Kooperation Hüftspiegelung zum Erhalt der Hüftbeweglichkeit
  • ESWT, Stoßwellenbehandlung zur gezielten physikalischen Behandlung der Muskeln und Bandverbindungen im Becken-Hüft-Bereich
  • Bildwandlergesteuerte gezielte abschwellende Einspritzungen gereizter Strukturen
  • Kernspin/MRT erlaubt differenzierte Darstellung der Umbauvorgänge durch Überlastungen und Überreizungen
  • Rheumatologische Erfahrung mit entsprechender gezielter Therapie bei Rheumamanifestationen in diesem Bereich (M. Bechterew, Sacroileitis, etc.)
  • Messung der Knochenfestigkeit mittels DXA vor geplanter OP
  • Spezielle Einlagenanpassung zur Verbesserung des aufrechten Ganges und der Gehsicherheit
  • Nachbehandlung nach Operationen

Wann wir auf andere Spezialisten verweisen:

  • Weichteilrheumatisches Fibromyalgiesyndrom erfordert Multimodalkonzept (Überweisung durch Hausarzt)
  • Zentralnervös chronifizierte Hüftschmerzen werden an hierfür zugelassenen Schmerzzentren behandelt (Überweisung durch Hausarzt dorthin)
 

Muß operiert werden?

Das Hüftgelenk selbst, also der von einer Korpelschicht überzogene knöcherne Hüftkopf und seine ebenfalls mit hyalinem Knorpel bedeckte Hüftknochenpfanne bereitet bei Überlastungen und Reizungen anderer Ursache massive Schmerzen im Gesäß, in der Leiste und im Oberschenkel - oft bis zum Knie. Jeder Schritt und jede Beinbewegung wird zur Qual. Wird hier zu lange abgewartet und geschont, kann das Gelenk zunehmend einsteifen. Das benachbarte Kreuzdarmbeingelenk, aber auch die Lendenwirbelsäule mit ihren Wirbelgelenken und Bandscheiben werden immer mehr in Mitleidenschaft gezogen. Die Nervenwuzeln des Ischiasnervs können gereizt reagieren und der Schmerz zunehmend bis in den Fuß ausstrahlen.

Schmerzmittel und Kortisontabletten stellen keine Dauerlösung dar. Hilfreich sind gezielt injizierte entzündungshemmende Substanzen in Verbindung mit Physikalischer Therapie und Physiotherapie. Knorpelschützende Mittel wie am Kniegelenk können von Zeit zu Zeit direkt in's Gelenk eingespritzt werden: BioInterventionen.

Zunehmend wird das Hüftgelenk auch der Therapie mittels einer Gelenkspiegelung zugänglich gemacht: Arthroskopie bei FAI - FemuroAzetabuläresImpingement, der 'engen Hüfte'.

Sind die Gelenkflächen jedoch durch starke und lange dauernde Übereizungen und Entzündungen schon zerstört und die Gelenkpartner verformt, muß evtl. doch rechtzeitig ein möglichst schonender Gelenkersatz geplant und vorbereitet werden. Material, Design und Zugangsweg für diese Hüft-TEP werden sorgfältig ausgewählt - so daß häufig bereits am Tag der Operation das Bein wieder gut belastet werden
kann. Die anschließende fachgerechte Physiotherapie und Physikalische Therapie
soll rasch wieder zu einem harmonischen Gangbild zurückverhelfen um weitere Folgeschäden an Wirbelsäule, Kreuzdarmbeingelenk und Knie zu vermeiden.

 

Dr. Sigg ist im deutschsprachigen Raum als Spezialist für die Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von Problemen in der Hüfte bekannt - Hüftspezialist Dr. Sigg.

 


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Über Hüftspezialist Dr. Sigg

Orthopäde und Facharzt Doktor Sigg bietet in seiner Praxis in Ravensburg nachhaltige und minimalinvasive Orthopädie als Spezialist für Hüfte, Bandscheibe, Osteoporose, Spinalkanalstenose, Ischias, Iliosakralgelenk, Wirbelsäule und Rücken für Patienten aus ganz Süddeutschland. Durch Kooperationen mit Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für Kooperationen beinhaltet Städte wie Ravensburg, Weingarten, Lindau, Tettnang, Friedrichshafen, Markdorf, Meersburg, Überlingen, Sigmaringen, Mengen, Bad Saulgau, Riedlingen, Ehingen, Ulm, Neu-Ulm, Bad Buchau, Biberach, Bad Waldsee, Kempten, Memmingen, Leutkirch, Bad Wurzach, Isny, Wangen, Lindenberg und Scheidegg bis hin zu den Regionen Stuttgart, Freiburg und München.