Therapien für die Faszien des ISG

PRP aus dem Eigenblut am ISG

PRP für das ISG: Injektionen aus dem Eigenblut in die ISG- Faszien

Aktivierte Blutplättchen PRP aus dem Eigenblut als bioregenerativer Faszien-Booster am Iliosakralgelenk ISG 

Die Eigenbluttherapie PRP

PRP aus dem "Eigenblut" gerade rund um das ISG und auch des komplexen Systems der Faszien ist mittlerweile regenerationsmedizinisch weltweit auf der Erfolgsspur.

PRP-Therapien wirken eben wirklich wiederherstellend am Bindegewebe, den mesenchymalen Geweben, also an den verbindenden Geweben (= Faszien), die aus dem mittleren Keimblatt Mesoderm in der Embryogenese entstanden sind. Wie die Wirkung genau zustande kommt, ob PRP "schlafende" Stammzellen in den Faszien wiedererweckt - oder sogar noch weitere Wirkungsweisen bestehen, wird immer genauer erforscht.

Der Patientin oder dem Patienten werden etwa 10ml- 15ml Blut aus der Armvene entnommen. Dieses Vollblut wird zentrifugiert, aktiviert/konditioniert. Das Konzentrat der Blutplättchen = Platelets = Thrombozyten sowie dem wohl an weiteren Zellbotenstoffen reichen aktivierten Plasma wird unter Bildkontrolle in die gewünschte anatomische Region eingebracht.

Die Therapie mit einem PRP aus dem Eigenblut erfolgt nach meiner Erfahrung besonders gut im Abstand von Wochen zunächst 3 mal eingegeben.  Manchmal sind weitere Termine ratsam. Die Ergänzung durch das spezielle sensomotorische 4D-Training des Rumpfes halte ich zur weiteren Regeneration des ISGs für fast zwingend. Mit Eigenblut PRP, der 4D-Sensomotorik und manchmal auch mit den gezielt applizierten Stoßwellen sind bereits viele Patientinnen und Patienten vor einer (weiteren...) Operation bewahrt geblieben. 

Die Kosten einer PRP-Therapie an (und in) der Wirbelsäule nur von den Privaten Krankenkassen übernommen, bislang aber noch von keiner der gesetzlichen Kranken-/Gesundheitskassen erstattet.

Zu hoffen bleibt, dass die Indikationen und die exakte Durchführung dieser PRP-Infiltrationen weiter präzisiert werden! Wenn die Schäden am Kreuzdarmbeingelenk ISG, den Facettengelenken und bei einer Spinalkanalstenose schon allzu weit voran geschritten sind und wenn die unbedingt notwendigen vorausgehenden Test-Infiltrationen kein zeitweilig positives Ergebnis gezeigt haben, bestehen natürlich auch keine guten Erfolgsaussichten für eine PRP Eigenbluttherapie mehr.


Im Team stark! Spezialisten für Bandscheibe, ISG und Steißbein

Durch Kooperationen mit spezialisierten Kliniken und Fachärzten aus Oberschwaben, dem Allgäu und der Bodensee Region wird die Versorgung der Patienten mit Bandscheibenvorfall, Iliosakralsyndrom, Facettensyndrom, Hexenschuss, Spinalkanalstenose, Rheuma, Arthrose oder Ischias ständig verbessert. Das Einzugsgebiet für auserwählte Kooperationen umfasst Kliniken und andere Spezialisten in ganz Süddeutschland.